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Ins falsche Licht gerückt |
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Geschrieben von: Timo Ströhlein
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Pastor Joost Reinke, Seelsorger der
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christuskirche , sieht diese und
sich selbst von der Bezirksvertretung Herne-Mitte in ein "ungünstig, ja
falsches Licht" gerückt. Die Kommunalpolitiker hatten sich vor zwei
Wochen, die WAZ berichtete, nach einer von SPD, CDU und Grünen
gemeinsam getragenen Initiative für eine Verbannung von Werbeplakaten
aus der Bahnhofstraße stark gemacht. Als "zündender Funke" dafür wurde
eine unlängst stattgefundene umfangreiche Plakatierung anlässlich einer
christlichen Veranstaltungsreihe genannt. Pastor Reinke verwies nunmehr
darauf, dass die Aktion nicht nur von seiner Gemeinde, sondern einer
Reihe weiterer in Herne getragen gewesen sei. Bei "Pro Christ" handele
es sich um eine Veranstaltung, die seit 1993 jeweils in Abständen von
drei Jahren regelmäßig bundes- und sogar europaweit stattfinde. Reinke:
"Eine Veranstaltung von derart überregionaler Bedeutung sollte auch in
der Öffentlichkeit anders gewichtet werden als eine rein lokale!" Auf
der Bahnhofstraße seien nicht annähernd 200 Plakate platziert gewesen.
Diese Anzahl habe sich vielmehr auf den gesamten Innenstadtbereich mit
Baukau bezogen. Hinzu seien weitere 200 im Bereich Sodingen/Börnig
gekommen. "Bei unserer Plakatierungsaktion haben wir uns bemüht, die
Auflagen des Ordnungsamtes korrekt zu erfüllen und unter anderem die
Bäume mit entsprechenden Kabelbindern schonend zu behandeln", betonte Joost Reinke. geo
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